Nepalreise

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Unsere diesjährige Nepalreise hatte das Ziel, einheimische Mitarbeiter der nepalesischen Kirche zu schulen. Wir konnten zusammen mit unserem nepalesischen Mitarbeiter vor Ort, Yousuf T., Schulungen an zwei verschiedenen Orten in Nepal durchführen. Die erste Schulung mit 50 Teilnehmern fand in der Nähe von Simara statt, das nur 30 min von der indischen Grenze entfernt liegt. Es war auch für mich das erste Mal, in dieser Gegend von Nepal zu sein. Die Reise dorthin war ein Abenteuer, weil wir ganz bewusst mit den lokalen Bussen unterwegs waren und nicht mit teuren Jeeps oder Luxus Bussen. So stellt man sich mit den einfachen Menschen in Nepal auf eine Stufe und kommt ihnen sehr nahe. Allerdings fällt einem das Sitzen für viele Tage sehr schwer, weil die Qualität der Bussitze und die katastrophalen Straßenbedingungen eine schlechte Kombination sind.

Nachdem wir von Simara wohlbehalten in Pokhara eintrafen, konnten wir mit ca. 70 Teilnehmern eine weitere Schulung durchführen. Neben dem Unterricht am Vormittag konnten wir jeweils nachmittags in Kleingruppen arbeiten, Gelerntes vertiefen und voneinander lernen. Das war sehr kostbar und ich konnte viel von den Teilnehmern für meine Arbeit lernen. Wer inhaltlich an der Schulung interessiert ist, kann mich gerne unter info@msinga.de anschreiben, ich habe Material in Englisch und Nepali zur Verfügung.

Neben einigen Predigtdiensten und Hausbesuchen konnten wir in der Annapurna Region noch ein Bergdorf besuchen. Dort konnten wir das Umfeld und die Einsatzbedingungen der Mitarbeiter kennen lernen, die in den abgelegenen Bergregionen treu ihren Dienst tun und Menschen in ihrer Not begleiten und helfen. Dass Michael Stecher aus Deutschland und Marc Badalan aus Rumänien mitkommen konnten, war mir ein besonderes Vorrecht.

Wir sind so dankbar für die gute Partnerschaft und Zusammenarbeit, die wir mit der einheimischen Kirche in Nepal haben dürfen und danken allen, die unsere Reise unterstützt und begleitet haben.

Der nepalesische Gruß „Jai Masi“ bedeutet in der deutschen Sprache: „Gepriesen sei der Messias“

Matthias Lübke

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